Am Samstag sind wir bei sommerlichen 26 Grad um 10 Uhr im Osloer Hafen eingelaufen.
Vom Schiff aus konnten wir schon die bekannte Skischanze Holmenkollen sehen.
Nachdem wir unser Gepäck am Hotel abgeladen hatten ging es gleich zu Fuß durch die Stadt.
Wäre ich nicht mit der ganzen Familie unterwegs gewesen, wäre ich wohl nicht weit gekommen, denn die Geschäfte waren sehr verlockend.
Zu Juniors Freude war am Hafen, gleich hinterm Rathaus, eine Feuerwehrausstellung. Die Wagen durften beklettert werden, Helme aufgesetzt und die alten Glocken geläutet werden. Der Jüngste war glücklich.
Und Großen gefiel das kleine, italienische Feuerwehrauto, welches jetzt eine fahrende Espressobar ist - genial, oder!
Nun trieb uns der Hunger weiter und wo könnte man wohl besser frischen Fisch und Meerestiere essen als am Hafen?!
Dieses Schiff wurde zu einem Sommerrestaurant umfunktioniert, leider waren alle Plätze belegt. Im Stadtteil Akker Brügge, auch am Hafen gelegen, gibt es aber zahlreiche Alternativen, so dass wir nicht lange suchen mussten.
Diese Seafood Platte war in den Restaurants kein ungewöhnlicher Anblick, also haben wir uns der kulinarischen Mehrheit angepasst.
Vorweg gab es noch eine Familienschüssel frischer Muscheln. Es war eine Freude zu beobachten, wie mein 5jähriger Sohn seinem 88jährigen Opa erklärte, wie er mit einer leeren Muschel das Fleisch aus einer zweiten auslösen muss und wie er genüsslich Muscheln, Garnelen und Hummer wegputzte - ein echt norddeutschen Jung eben! Er hat sich allerdings beschwert, dass er für den Hummer keinen "Nussknacker" bekommen hat.
Nach so einem herrlichen Schlemmermahl mussten wir dann am frühen Abend unbedingt noch einen ausgedehnten Spaziergang machen, bei dem wir auch an der ausgefallenen Osloer Oper vorbeikamen. Natürlich mussten auch wir das Dach besteigen.
Oben auf dem Dach ergaben sich an einer Wand so schöne Schattenspiele. Könnt ihr mich erkennen?
Ein perfekter Ort um bei einem Bier zu chillen und den Sonnenuntergang zu genießen.
Oslo ist eine Stadt der Gegensätze. Alte Bausubstanz und moderne Hochhäuser. Das Stadtbild ist ebenso geprägt von großen Kränen wie von skandinavischem Flair. Oslo zählt nicht zu den schönsten Städten, aber wie viele andere Städte auch, hat es seine schönen Ecken, die man finden muss. Es gibt viele tolle Museen, die wir uns aber aufgrund von Zeitmangel nicht ansehen konnten. Wir waren froh, dass wir eine Übernachtng in Oslo eingeplant hatten, denn von den 4 Stunden Landgang, die man hat wenn man am selben Tag zurückfährt, bleiben einem tatsächlich nur drei und das ist definitiv zu kurz und zu stressig! Ich kann euch also dringend empfehlen mindestens eine Nacht zu bleiben!!!
Am Sonntag ging es dann um 14 Uhr wieder auf das Schiff und wir konnten wieder bei schönstem Wetter die fahrt durch den Fjord genießen, allein das ist schon die ganze Reise wert!
Dieses ehemalige Leuchtfeuer ist jetzt auch ein Sommerrestaurant und kann nur über ein Wassertaxi erreicht werden. Beim nächsten Besuch werden wir einen Tisch vorbestellen, das wird nämlich empfohlen!
Und ja, etwas hab ich doch geshoppt :)
Neben dieser tollsten Zeitschrift ist noch das ein oder andere kleine Teil in den Koffer gewandert,
wenn ihr mögt, zeige ich es beim nächsten Mal!
Liebe Grüße,
eure Kiki